Presse Berichte
Pressebericht TIMA Quelle:Tageblatt
Tübingen.
Die Tübinger Initiative für Mädchenarbeit (Tima) bekam jüngst eine Spende von 2.000 Euro von Motorradfahrer(inne)n, die sich gegen sexuelle Gewalt an Kindern engagieren. "Don't touch - biker against childporn and abuse" nennt sich die Aktion, die Mathias Hohl vom Motorradclub "Living Dead" aus Tübingen im März 2004 begründet hat. Seither hat er eine Internetseite www.aktion-donttouch.de aufgebaut mit Informationen zum Thema, Literaturtipps und Kontakten zu anderen, die sich gegen die Gewalt gegen Kinder einsetzen. Der Verkauf von Aufklebern, Aufnähern und T-Shirts mit dem Emblem der Aktion - einer geballten Faust, die die Mauer des Schweigens durchschlägt - brachte die Spendensumme ein.
Außerdem unterstützen die Biker Tima bei der Gestaltung ihrer Website ( www.tima-ev.de )
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Biker spenden für die Kinder im St. Antoniushaus
in Kiel
Kiel. Unvermuteter Besuch im St. Antoniushaus in Kiel: Biker Joker
ließ sich das Kinderhaus zeigen, war von der Arbeit überzeugt und spendete
jetzt 2500 Euro, die der Verein BACAA, in dem sich Biker gegen Kindesmissbrauch
und Pornografie engagieren, gesammelt hatte. Freundlich aber distanziert,
so beschreibt Mechtild Hülsbeck, Heimleiterin des St. Antoniushauses
in Kiel, ihre Reaktion, als der Biker Joker mit Lederklamotten, Kopftuch und
dicken Ringen sie ansprach und das St.Antoniushaus kennenlernen wollte. Joker
kam vom Verein BACAA (Motorradfahrer gegen Kinderpornografie und Missbrauch),
der deutschlandweit Spenden für betroffene Kinder sammelt, und wollte
sich vor Ort ein Bild von der Arbeit im St. Antoniushaus machen. Bei
uns leben viele Kinder mit Gewalterfahrung, berichtet die Heimleiterin
und zeigt dem Biker das Kinderhaus. Nach kurzer Zeit ist ihr klar: Da
hat jemand echtes Interesse. Und auch Joker ist schnell überzeugt. Ich
bin mit großer Sympathie und Herzlichkeit empfangen worden und konnte
erleben, dass die Mitarbeiter im St. Antoniushaus mit viel Liebe mit
den Kindern umgehen. Der Verein BACAA entstand 2004 als private Initiative.
Damals engagierten sich eine Hand voll Biker, heute hat der Verein viele Unterstützer
nicht ausschließlich aus der Bikerszene.
Wir wollen den Mitmenschen signalisieren: Lasst euch von der Optik nicht
täuschen.
Tätowierungen, Bärte und schwere Maschinen sind kein Ausdruck von Gewalt,
sondern können auch schützend wirken, besonders für Kinder erklärt Joker.
Der Verein informiert auf Motorradmessen oder Clubtreffen über seine Arbeit
und verkauft T-Shirts und andere Artikel, deren Erlös von Missbrauch betroffenen
Kindern zugute kommt. über die Verwendung des Geldes wird in einem Internetforum
entschieden. Jeder kann sich beteiligen und Vorschläge machen. Danach
stimmen alle demokratisch ab, erklärt Joker. Das St. Antoniushaus und
der Verein Wendepunkt aus Kiel bekamen den Zuschlag und erhalten jeweils die
Hälfte des Geldes. Das St. Antoniushaus wird die Spende für eine Fortbildung
für Mitarbeiter und Kinder im Bereich Gewaltprävention verwenden. Mechtild
Hülsbeck und Joker sind sich einig, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt
werden soll. Die Heimleiterin ist froh, dass Joker auf sie zugekommen
ist. Sie ist sich im Klaren darüber, dass das St. Antoniushaus als christliche
Einrichtung sonst kaum in Kontakt mit den Bikern gekommen wäre. Durch Offenheit
kann etwas entstehen, an das man nie gedacht hat, sagt sie.
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Die Presseberichte zur Spenden - Übergabe an den
Wendepunkt e.V., Elmshorn.
Kieler Biker unterstützen WendepunktQuelle: Pinneberger Tageblatt:
Elmshorn. Biker - harte Kerle in Lederkluft, die mit ihren schweren
Maschinen über die Straßen brettern und sich nur um ihre heissen Öfen
sorgen? Ein Klischee. Dass Biker sich sehr wohl für ernste Themen engagieren,
beweisen die Mitglieder des Vereins "Biker against Childporn And Abuse"
(B.A.C.A.A.). "Wir wollen Menschen auffordern, nicht wegzuschauen, damit
Missbrauch kein Tabuthema mehr ist", sagt der Verantwortliche der Regiogruppe
Schleswig - Holstein / Hamburg, der auf den Szenenamen "Joker" hört. "Dazu
gehört es auch, Zivilcourage zu zeigen und beispielsweise an Wohnungstüren
in der Nachbarschaft zu klingeln, wenn Kinderschreie zu hören sind", fügt
er an.
"Joker" und seine Mitstreiter zeigen zudem Präsenz bei Biker - Veranstaltungen
und Aktionstagen. "Wir leisten dort Aufklärungsarbeit, ausserdem sammeln wir
Geld durch den Verkauf von T-Shirts, Aufklebern und Aufnähern". 2.500
Euro spendete die Biker-Gruppe nun dem Elmshorner Wendepunkt, der Anlauf-
und Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern.
"Wir freuen uns, wenn sich Menschen diesem Gedanken öffnen", dankte Wendepunkt-Leiterin
Ingrid Kohlschmitt dem Bikern. Mit dem Geld soll die präventive Arbeit an
Schulen und in Kindergärten gegen sexuellen Missbrauch aufgestockt werden.
"Dass die Biker-Szene uns unterstützt, ist nicht selbstverständlich, aber
eine gute Sache", bricht Kohlschmitt eine Lanze für die in Leder gewandeten
und langbärtigen PS-Freunde.
Bericht von Heiko Böwig
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Pressebericht über die Spende an Frauen helfen Frauen,
Projekt "Starke Kinder", SolingenQuelle: Solinger Tageblatt
Einen Scheck von 4.000 Euro Übergab der Wermelskirchener Bikerclub Iguanas
MC an die Beratungsstelle zur Unterstützung misshandelter Kinder und
Jugentlicher. Über das Geld von "Moh", "Highlander" und "Volker" freuten Barbara
Westring und Friedel Geisler sich.
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